BRANDGEFAHR BEI AKKUS - Freiwillige Feuerwehr Otzberg-Lengfeld e. V.

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Brandgefahr bei Akkus

Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Elektrofahrrädern und Notebooks, aber auch in Haushaltsgeräten, elektrisch betriebenem Werkzeug und sogar in Spielzeug. Werden die Akkus unsachgemäß behandelt oder sogar beschädigt, können sie explodieren oder in Brand geraten. Weil es immer wieder schwer zu löschende Brände in Flugzeugen gab, hat das Luftfahrtbundesamt den Transport leistungsfähiger Akkus ab 160 Wattstunden in Passagiermaschinen verboten. Ein Elektrofahrrad darf man beispielsweise nicht mehr mit in den Flieger nach Mallorca nehmen. Beim Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus sind nach Ansicht von Experten folgende Sicherheitsregeln zu beachten:

Temperatur
Lithium-Ionen-Akkus sollten nicht für längere Zeit Hitze oder Kälte ausgesetzt werden. Wer Akkus zum Beispiel im Winter unbenutzt in der Garage aufbewahrt, riskiert eine sogenannte Tiefenentladung. Wird der Akku danach aufgeladen, kann er explodieren.


Feuchtigkeit
Auf keinen Fall darf Feuchtigkeit in den Akku gelangen, weil diese zu einem Kurzschluss führen kann. Wer zum Beispiel ein Elektrofahrrad auf dem Gepäckträger des Autos transportiert, sollte vorher die Akkus entnehmen - vor allem bei einer Fahrt im Regen.


Ladegerät
Nur die Ladegeräte verwenden, die der Hersteller für das jeweilige Akku-Modell empfiehlt. Dabei stets nach der Gebrauchsanweisung vorgehen. Mit Ladegeräten von Drittanbietern können Akkus möglicherweise überladen und explodieren.


Aufladen
Akkus am besten weit entfernt von brennbaren Gegenständen aufladen, wenn möglich auf Beton- oder Fliesenboden. Idealerweise befindet sich ein Rauchmelder im Raum.


Beschädigung
Fällt ein Akku zum Beispiel auf harten Boden, sollte man ihn nicht mehr verwenden. Er könnte im Inneren beschädigt sein. Auch das kann zu einem Kurzschluss und einer Explosion führen.


 
 
 
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